Dienstag, 26. September 2017

Vietnam-Dokuserie: "Über Sieger und Verlierer diskutiert nur, wer nie gekämpft hat."

Mehr als 40 Jahre ist es her, dass der Vietnamkrieg zu Ende ging (1955-1975). Die neunteilige Minidoku-Serie erzählt die Geschichte dieses Krieges "so umfassend und detailliert wie nie zuvor."

Quelle: Screenshot Rotten Tomatoes

Sie lässt auch unmittelbar Betroffene, KämpferInnen und Zivilisten, zu Wort kommen, neben den meisten relevanten Politikern und Mitgliedern der Administration. Die Serie macht in der Summe deutlich, wie schmutzig und wie sinnlos Kriege sind, nicht nur, vor allem wenn man nach den wahren Beweggründen fragt. Denn die bzw. deren Sinnhaftigkeit steht schon 1965 in Frage. Zehn Jahre vor dem Ende. 

Ein ehemaliger vietnamesischer Kämpfer antwortet auf die Frage, wer denn eigentlich gewonnen habe: "Über Sieger und Verlierer diskutiert nur, wer nie gekämpft hat." 


Die erste Folge zeigt, wie sich in einem langen und brutalen Krieg die Unabhängigkeitskämpfer der Viet Minh unter der Führung von Ho Chi Minh von der fast 100-jährigen Kolonialherrschaft Frankreichs befreien. 

Noch bis zum 19.Oktober 2017.

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