Sonntag, 3. März 2013

Opfer von Vergeltung: Ohne lokale Helfer haben Drohnen noch keinen großen Wert

Folgendes kurzes Video der New York Times greift einen interessanten Aspekt des Drohneneinsatzes auf. Nicht nur die Frage, ob aufgrund technischer Probleme und mangelnder Aufklärung Zivilisten ins Fadenkreuz der unbemannten bewaffneten Lufteinheiten kommen können, spielt beim Einsatz eine Rolle. 



In Pakistan und in Jemen kommt es immer wieder zu Exekutionen nach Drohnenangriffen, da tatsächliche oder mutmaßliche Helfer der einheimischen und ausländischen Geheimdienste gesucht und gefunden werden. Ohne die Beschreibungen oder Platzierungen von Sendern wäre die Fähigkeit der USA stark eingeschränkt. 

Die Fähigkeit Kommunikationsströme abzufangen, Bilder und Videos in Echtzeit aufzunehmen, all das reicht offenbar nicht aus, um einen erfolgreichen Drohnenschlag durchzuführen.

So werden neben Militanten und unbeteiligten Zivilisten als direkte Opfer der Luftschläge, auch die (oft nur mutmaßlichen) Helfer von Militär und Geheimdiensten Opfer von Vergeltungsmaßnahmen.

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